5 Digital Advertising Trends 2019

5 Digital Advertising Trends 2019

Digital Advertising ist das Zauberwort, wenn es um günstige Reichweiten, attraktive Werbeformate und Zielgruppen-Segmentierung geht. Welche Trends uns 2019 erwarten, erfährst du in diesem Artikel.

1. DSGVO for all

Die Datenschutzverordnung der Europäischen Union ist in aller Munde. Mit ihr wird die Nutzung von Daten in allen Bereichen vereinheitlicht. Seit dem 25. Mai 2018 soll die Verordnung die Nutzung personenbezogener Daten im Web regeln und so die Daten der Nutzer schützen. Doch wie werden Unternehmen, Privatpersonen und Organisationen der neuen Verordnung gerecht und wie streng werden Verstöße gegen die DSGVO (engl. GDPR) geahndet? Im Netz kursieren zahlreiche Artikel darüber, wie die neue Verordnung umgesetzt werden kann und welche Strafen im schlimmsten Fall drohen. Wir gehen davon aus, dass gegen Ende 2019 die ersten Best Practice Beispiele mit fundierten Daten veröffentlicht werden. Wie groß muss ein Cookie Layer (also die Einholung der Erlaubnis für die Datennutzung) sein und an welcher Stelle wird er am besten platziert? Wie hoch ist die Absprungrate, weil der User sich vom Cookie Layer gestört fühlt? Wie hoch ist der Datenverlust, weil die User der Datennutzung nicht zustimmen? Welche Strafen werden verhängt und welche Konsequenzen werden gezogen? All diese Fragen könne aktuell kaum beantwortet werden. Wir sind gespannt, welche Daten und Cases das Jahr für uns bereit hält.

2. Video Advertising

Der News Feed bestimmt unser Leben. Und das wissen die Unternehmen. Der Werbemarkt nimmt weiter zu und der User wird immer mehr Anzeigen ausgesetzt. Gleichzeitig nimmt die Aufmerksamkeitsspanne der Konsumenten ab. Ergo müssen Inhalte produziert werden, die die Aufmerksamkeit des Users auf die Inhalte des Unternehmens ziehen. Mit der steigenden Anzahl an vertikalen Werbeformaten wird auch die Content Production erschwert. Unternehmen, die sonst nur 16:9 TV-Formate oder YouTube PreRolls nutzen, müssen nun auch im vertikalen Format drehen und ihr Storytelling an die User anpassen.

3. Mobile Advertising

Es ist schon fast keine Neuigkeit mehr: Der Anteil der mobilen Handynutzung steigt und damit auch der Anteil an Werbung im Smartphone-Format. Mit Google Search Ads, Facebooks Drive to Store Ads oder einfach nur extrem lokal ausgespielten Anzeigen können Konsumenten in der Nähe von Geschäften in die Stores gezogen werden. Mit Native Advertising trifft man den User außerdem da, wo er gerade unterwegs ist: im Feed, im Newsartikel oder in der Wetter-App des vertrauens.

4. Brand Marketing

Die DSGVO wird unter Umständen dafür sorgen, dass Unternehmen weniger Daten für Retargeting zur Verfügung haben. Genau diese Daten sind es aber, die Media Agenturen so dringend für ihre auf Performance optimierte Anzeigenschaltung benötigen. Wenn genau diese Grundlage verloren geht, wird auch der Anteil des Media Budgets, der für klassisches Performance Marketing und Retargeting genutzt wird, schrumpfen, und verstärkt in Brand Marketing fließen. Das sind auch gute Neuigkeiten für den User: statt Produkte zu sehen, die man sich angesehen und nicht gekauft hat, werden wieder verstärkt Inhalte produziert, die auf Storytelling und Markenbindung ausgelegt sind. Engagement ahoi!

5. Programmatic Advertising

Mit Programmatic Advertising ist der automatische Kauf und Verkauf von Anzeigen in Echtzeit gemeint. Sogenannte Demand Side Platform (DSP) greifen auf Ad Server zu, die Impressionen der angeschlossenen Publisher beinhalten. Mit der Supply-Side-Platform (SSP) wird ein Bid REquest ausgelöst und an die DSP geleitet. Mit der DSP können dann alle Advertiser, die in die Kampagnen-Eigenschaften passen und ein passendes Werbemittel haben, einen Bid abgeben. Der Advertiser mit der höchsten Relevant und dem höchsten Bid gewinnt. Diese Art der Anzeigenbuchung ist nicht nur extrem effizient, sie ermöglicht den Advertisern auch ein sehr granulares ausspielen von Anzeigen an Usern, die genau auf ihre Kampagnenziele passen. Der Anteil von Programmatic Advertising wird weiter steigen und gewiss noch die ein oder andere Überraschung bereithalten.

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